Hausanschlüsse

Ihr Hausanschluss

Die Energiegenossenschaft sorgt für Ihren Hausanschluss inklusive Wärmeübergabestation.

Auf Ihrem Grundstück werden Rohre bis zum Haus verlegt, die Gräben geschlossen und das Grundstück wieder in den alten Zustand gebracht. Zur Verlegung der Rohre ins Haus und für die Glasfasersteuerung werden Wanddurchbrüche vorgenommen.

Der Verlauf der Rohre auf Ihrem Grundstück und der Hauswanddurchbruch für die Wärmeübergabestation werden mit jedem Hauseigentümer individuell abgesprochen und im Wärmeliefervertrag mit der Genossenschaft festgehalten.

Die Kosten hierfür trägt die Genossenschaft, unabhängig davon, ob ihr Haus “direkt an der Straße” oder weiter entfernt liegt. Die Hauseigentümer sind jedoch aufgefordert, den möglichst kürzesten Weg zum Haus zu suchen, um die Gemeinschaft nicht unnötig zu belasten.

Zuständig hierfür ist der Bauleiter der EAM P, Herr Costanzo. Seine Aufgabe endet mit dem Setzen der Kugelhähne im Ihrem Haus.

 

Wärmeübergabestation mit an der rechten Seite integriertem Wärmetauscherfür 29 Liter Warmwasser pro Minute (was für einen 4-Personen-Haushalt reichen soll ). Und bei größerem Bedarf könnte problemlos ein weiterer Wärmetauscher integriert werden.

Von da an ist die Firma TWT zuständig. In Absprache unter den heimischen Heizungsinstallateuren Krauskopf, Liebmann, Bromm und Scheibel wurden Hausbesuche vorgenommen, bei denen u.a. festgelegt wurde, welche Größe Ihre Hausübergabestation haben muss, und ob Sie ein Frischwassermodul oder einen Warmwasserspeicher benötigen oder Ihren alten Speicher weiter verwenden werden.

Auch die Kosten hierfür trägt die Genossenschaft, wenn keine besonderen Extras bestellt werden.

Sie sorgen für den “hausinternen” Anschluss zwischen der Übergabestation und dem Heizungs- bzw. Warmwassersystem.

Hierzu machen ihnen die Heizungsinstallateure auf Wunsch ein konkretes Angebot.

Außerdem ist zu empfehlen, dass Sie Ihre alte Anlage demontieren. Wir unterstützen unsere Mitglieder beim Verkauf von noch nicht alten Heizkesseln oder beim “Verschrotten” von Altanlagen. Hierzu liegen uns bereits Angebote von Firmen vor.

 

Hydraulischer Abgleich

  • Jeder mit schon bestehender wassergeführten Heizungsanlage muss diesen nach dem Anschluss machen lassen, weil es sonst keine Zuschüsse für die Genossenschaft gibt
  • Es gibt dafür 30% Förderung von der Bafa
  • Es werden gefördert: der Abgleich selbst und in Verbindung damit der Einbau neuer Ventile etc.
  • Die Anlage muss mindestens 2 Jahre alt sein
  • Vor dem Abgleich muss man sich online registrieren
  • Ein Fachbetrieb muss den Abgleich vornehmen
  • Nach dem Abgleich reicht man die Rechnung des Fachbetriebs ein
  • Es heißt, dass man danach alle Zimmer gleichmäßig warm bekommt und insgesamt Energie spart.
  • Wir werden darüber bei einem Nahwärmetreff genauer informieren.

Hier gibt es genaue Infos:

zu den Kosten: https://www.hemer.de/leben/energiesparen/117190100000031699.php

Kunden der “Stadtwerke Marburg” erhalten zusätzlich noch 50€ für den hydraulischen Abgleich und 10€ für jedes programmierbare Thermostatventil (max. 5 Stück pro Haushalt). Für EON-Kunden haben wir auf der Internet-Seite nichts Vergleichbares gefunden.

Sie haben noch Ofenheizung oder Nachtspeicheröfen? 

Nur mit dem Nahwärmenetz können Sie diese ohne zusätzlichen Platzbedarf ersetzen!

Wenn Sie bislang z.B. mit Nachtspeicheröfen heizen und im Zuge des Nahwärmeprojektes eine Zentralheizung einbauen lassen möchten, finanziert sich diese Investition durch einen deutlich niedrigen Wärmepreis!
Kosten für den Einbau einer Zentralheizung siehe z.B. hier.

Macht das nicht enorm viel Dreck?

Nicht unbedingt – es gibt Auf-Putz-Lösungen, die auch optisch gelingen.
Siehe z.B. hier. Ein Heizungsbauer berät sicher gern.

Mit welchen Kosten muss ich rechnen?

Auch hier kann nur ein Heizungsbauer verlässliche Angaben machen.
Laut Internetrecherche kostet eine Zentralheizung mit einfachen Flachheizkörpern auf Putz für 100 qm Wohnfläche ca. 6500€ (vergl. hier).

Gibt es Zuschüsse?

Leider fördert die KfW den Ausbau von Nachtspeicherheizungen nicht mehr.

Die Geldinstitute, mit denen wir zusammenarbeiten, bieten jedoch sehr günstige Kredite an: sowohl für die Genossenschaftseinlage als auch für den Einbau einer Zentralheizung.

Wer trotzdem den Aufwand scheut, für den gibt es das Spezialpaket der Genossenschaft “Nur Warmwasser”.
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