Heizzentrale

In unserem Anwesen im Sandweg 33 (ehemals Roth Agrarhandel) baut die EAM P zurzeit die Heizzentrale, von der aus sie die Energiegenossenschaft mit Wärme beliefern wird.
Sie wird somit verantwortlich für den reibungslosen Ablauf des Betriebs sein und gewährleisten, dass bei Störungen sofort gehandelt wird, und niemand frieren muss.

Die Genossenschaft vermietet hierfür den “Turm” und zwei “Boxen” an die EAM P.

Hier werden der Biomassekessel und der Warmwasserspeicher eingebaut. Im Nebenraum wird eine mit Biogas betriebene Gastherme eingebaut, die die Spitzenlast abdeckt und in Notfällen “einspringt”.
In zwei dieser “Boxen” wird künftig in Containern die zu verbrennende Biomasse gelagert und ggf. getrocknet. Dieses wird in Stausebach gesammelt und vorbereitet und in Containern nach Kleinseelheim gebracht. Im Durchschnitt werden die Container 2x wöchentlich ausgetauscht, in strengen Kälteperioden bis maximal 1x täglich.

 

 

 

 

 

 

 

Für solche Anlagen gibt es sehr viel strengere Genehmigungs-Auflagen als für die kleineren Öfen und Anlagen in Ein- oder Mehrfamilienhäusern, weswegen sich Anlieger keine Sorgen wegen der (Lärm- und Abgas-) Emissionen machen müssen. Im Zuge der Baugenehmigungsvergabe werden hierzu entsprechende Gutachten erstellt und vorgelegt.

Die Genossenschaft hat keinerlei Verpflichtungen in Bezug auf diese Anlage. Die EAM trägt das wirtschaftliche Risiko, sorgt für Wartung, Betrieb, Reparaturen und Ersatzinvestitionen.

Die Genossenschaft und die EAM schließen einen Wärmeliefer-Vertrag über 20 Jahre  Laufzeit, in dem die Lieferverpflichtungen der EAM ebenso geregelt sind wie die Preisgestaltung. Die Preisentwicklung ist so transparent und für einen langen Zeitraum zu übersehen.

Die Preise sind nicht an Öl- oder Gaspreise gekoppelt sonden richten sich nach einer zwischen Energiegenossenschaft und EAM vertraglich vereinbarten Preisformel.

Der Wärmepreis von 12,3 ct. / kWh, den die Wärmeabnehmer an die Energiegenossenschaft zahlen, enthält einen Anteil von 7,9 ct für die EAM Wärmelieferung.

Nutzung des Anwesens

Bald hat dieses Gebäude einen neuen Namen

 

 

 

Da nur ein Teil des Gebäudes / Geländes für den Betrieb der Heizzentrale benötigt wird, erarbeitet die Genossenschaft Konzepte für die sinnvolle Nutzung der übrigen Teile. Das Büro und die Boxen sollen an heimische Unternehmen vermietet werden. Auch die Idee zu einer kulturellen Nutzung der Hallenboxen ist nicht von der Hand zu weisen.

Ein Teil des Grundstücks soll verkauft werden. Dabei wäre es wünschenswert, dass damit auch ein Wärmebedarf generiert wird.